Headtracker

Ein sogenannter Headtracker ist für die rasche und präzise Orientierung im Cockpit die beste Lösung. Ich persönlich verwende den TrackIR 5 von NaturalPoint. Ich habe mich am Anfang vor den Kosten von ca. 180 Euro gescheut. Im Nachhinein betrachtet hat sich jeder Cent rentiert. Anstecken, einstellen, loslegen. Das Teil funktioniert seit Jahren tadellos.

Auf diesen Komfort und die Vorteile möchte ich nicht mehr verzichten:

  • Es sind alle Freiheitsgrade möglich, also auch den Kopf nach vorn beugen, höher strecken, kippen
  • Wenige Grad Kopfbewegung in echt bewirken eine virtuelle Kopfbewegung auf über 90 Grad.
  • Auch ohne VR-Brille hat mein ein sehr räumliches und reales Gefühl.
  • Die Bewegungen fühlen sich ganz natürlich an
  • Sehr schnelle und präzise Kopfbewegungen

 

Der Headtracker funktioniert anhand der Kopfbewegungen, dazu sind einige wenige Komponenten notwendig:

  1. Treiber-Software. Sämtliche Bewegungsachsen lassen sich über eine eigene Software anpassen. Die Einstellungen können pro Spiel separat vorgenommen werden. Unter Windows 10 läuft die Software ohne Probleme.
  2. IR-Sender. Das Teil wird oberhalb des Monitors geklemmt und benötigt einen USB-Port.
  3. IR-Sensor. Dieser wird am Kopf befestig. Dazu gibt es 2 Varianten, den Track Clip:Pro und den Track Clip.
    Den Track Clip kann man am Besten an einer Schildmütze, Baseballkappe festmachen. Da ich im Haus keine Kappe tragen wollte, habe ich mich für den Track Clip Pro entschieden. Den Track Clip Pro kann man gut an einem Headset festmachen. Die Konstruktion ist leider nicht sehr stabil. Sollte er, in der Hitze des Gefechtes mal zerstört werden, kann dieser als Ersatzteil gekauft werden. Aber im Regelfall helfen Panzertape und Kabelbinder auch weiter.

 

Der Markt an Headtracker Lösungen ist nicht sehr groß, es gibt noch weitere Lösungen, welche aber sehr wenig bekannt sind.