Empfohlenes Zubehör

Was braucht der virtuelle Kampfpilot an extra Ausstattung? Das will ich dir hier beantworten. Wer regelmäßig fliegen möchte, sollte noch ein paar Euro locker machen. Der DCS Simulator ist eine ultra realistische Simulation. Mit einer Standardausstattung wie Tastatur und 0815-Joystick wird der Spaß ausbleiben.

Die Abläufe aus dem realen Cockpit müssen auch im DCS Cockpit möglichst einfach und ohne Hindernisse klappen.  In fast allen Flugzeug- und Hubschraubermodulen sind nahezu alle Bedienelemente für Navigation, Waffensysteme, Beleuchtung etc. im Cockpit klickbar.

Das bringt uns schon zum Kern der Sache. Der Check deiner sechs Uhr Position muss rasch klappen. Die Orientierung im Cockpit sollte intuitiv möglich sein. Mit der Tastatur lässt sich das nicht vernünftig umsetzen. Du findest hier ein kurzes Video vom Startup der Mirage 2000C. Du siehst hier ganz gut wieviel Arbeit im Cockpit notwendig ist. Das ist dann auch im Flug nicht anders.

Es muss nicht gleich der Cockpit Nachbau im Wohnzimmer sein. Aber es gibt einige tolle Lösungen für den DCS Pilotenalltag:

  • Headtracker
  • Eyetracker
  • Headset
  • Pedale
  • HOTAS (Hands on Thruttle and Stick) System
  • MFD (Multi Funktions Display)
  • Virtuelle Handschuhe

 

 

Hotas

Im DCS ist auch das HOTAS-Prinzip (hands on thruttle and stick) nach dem echten Vorbild der A-10 C Thunderbolt implementiert. Es gibt einige Hersteller von Joysticks und Schubhebeln.  Die Entscheidung ist sicherlich eine Geschmacks- und Preisfrage. Ich habe mich für das Produkt von Thrustmaster entschieden. Joystick und Schubhebel sind in Design und Funktion 1:1 dem Original in der A-10 nachempfunden. Die Produkte sind gänzlich aus Metall. Ich war hellauf begeistert wo ich das Teil zum ersten mal genutzt habe und bin es auch noch nach über 3 Jahren. Die Tasten- und Schalterbelegung lässt sich natürlich auf jedes DSC Modul anpassen. Wer noch speziellere Konfigurationen vornehmen möchte, kann das über eine von Thrustmaster mitgelieferte Software machen.

wheel stand pro mit Joystick Adapter für Warthog

Nach einigen Monaten fliegen stellte sich mir ein neues Thema. Wie optimiere ich mein Cockpit so das der Joystick dorthin kommt wo er auch im Flugzeug ist, zwischen die Beine. Den Schubregler wollte rechts von mir haben, in optimaler Höhe.

Für den Hobbypiloten gibt´s nun verschiedene Möglichkeiten. Diesen hängen vor allem vom verfügbaren Platz und dem Budget ab. Da meine Frau nicht bereit war die Hälfte des Wohnzimmers für ein Home-Cockpit zu opfern, habe ich mir ein recht einfaches platzsparendes Konzept umgesetzt. Ich bin damit  sehr zufrieden.

Das Grundgestell kommt ist das wheel stand pro. Auf der US-Seite kann der Joystick Adapter auf dem Foto link bestellt werden. Der Adapter selbst kostet nur knapp 25 Dollar, leider ist der Versand extrem teuer so da man auf über 80 Dollar kommt. Wenn ihr jemanden kennt der Handwerklich geschickt ist kann man das Teil auch selbst bauen.

Das Gestell ist durch die Metallkonstruktion extrem robust und lässt sich im handumdrehen zusammenklappen, so das es unter den Tisch geschoben werden kann.  Das Seitenruder wird ebenfalls auf das Gestell geschraubt. Schrauben im Lieferumfang enthalten.


Brakets für Joystick und Schubregler

Den Schubregler habe ich über eine Bracket-Lösung von Joyloc befestigt. Leider gibt es das Produkt aktuell nicht neu zu bestellen. Eventuell findest du noch etwas im Gebrauchtmarkt. Nachbau dürfte auch nicht allzu schwer sein. Anbei ein Testbericht von SimHQ wo auch die Maße enthalten sind.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten sich das Cockpit nach seinen Wünschen zu gestalten. Hier findest du noch ein paar Beispiele.

TrackIR NaturalPoint

Warum ein Head Tracker so nützlich ist.

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Warthog HOTAS

Darf es etwas mehr als nur ein Joystick sein?

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TrackIR NaturalPoint

Sind Pedale bzw. Rudder Pedals wirklich erforderlich?

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Warthog HOTAS

Darf es etwas mehr als nur ein Joystick sein?

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